Harald Schmitt: Vom Ende des Staatssozialismus
03.10.-13.12.2009 Berlin
Harald Schmitt: Sekunden, die Geschichte wurden
Fotografien vom Ende des Staatssozialismus
Der Fotoreporters Harald Schmitt ist seit 1977 als Fotoreporter für den stern tätig. Von 1977 bis 1983 lebte er als akkreditierter Fotograf in Ost-Berlin. In dieser Zeit reiste er zusammen mit Erich Honecker nach Japan und Sambia und machte Reportagen über die sozialistischen Nachbarländer.
Harald Schmitt: Sekunden, die Geschichte wurden
Kaum ein Fotoreporter war in den achtziger Jahren des 20. Jahrhunderts so nah dran am Geschehen: ob bei den großen Inszenierungen der Macht oder den kleinen Momenten des Widerstands. In Schmitts Aufnahmen der Menschen im Staatssozialismus und der Orte des Umbruchs sind die großen Veränderungen der Zeit spürbar. Immer wieder hielt er jene Sekunden fest, die dann Geschichte wurden.
Die rund 120 Fotografien der Fotoausstellung im Martin-Gropius-Bau dokumentieren politische und gesellschaftliche Ereignisse jener Umbruchszeit in Osteuropa und in China.
Vorwiegend entstanden die Aufnahmen in der ehemaligen DDR und Sowjetunion wie auch in der ehemaligen CSSR, in Polen, Lettland, Litauen und China.
Biographie: Harald Schmitt
Harald Schmitt, geboren am 2. März 1948 in Hausen/Mayen, arbeitete nach seiner Ausbildung zum Fotografen bei der Trierischen Landeszeitung. Danach war er drei Jahre Sportfotograf bei Dieter Frinke in München bis zu den Olympischen Spielen in München 1972. Im selben Jahr wechselte er zur Fotoagentur Sven Simon, Springer jun., nach Bonn und begann Politik- und Wirtschaftsthemen zu fotografieren. 1974 ging er für ein Jahr nach Paris und Nizza, fotografierte bei Dreharbeiten und Homestories bei Schauspielern.
Reumütig kehrte Harald Schmitt zur Fotoagentur Sven Simon nach Bonn zurück und begann zugleich, sich mehr auf eigene Fotogeschichten zu konzentrieren: Wahlkampf in den USA mit dem späteren Präsidenten Jimmy Carter, Streiks in England, Beginn der Sozialistischen Internationale in Spanien, Italien und Portugal, Kriegsschauplätze in Vietnam, Kambodscha, Rhodesien, Namibia und Irland.
Harald Schmitt hat über 110 Länder bereist und Reportagen über die verschiedensten Themen fotografiert. Harald Schmitt lebt in Hamburg.
Harald Schmitt wurde sechs Mal mit dem prestigeträchtigen World Press Photo Award ausgezeichnet.
03.10.-13.12.2009 Berlin
Harald Schmitt: Sekunden, die Geschichte wurden
Fotografien vom Ende des Staatssozialismus
Martin-Gropius-Bau
Niederkirchnerstr. 7
D-10963 Berlin
http://www.gropiusbau.de
Öffnungszeiten der Ausstellung
Mi – Mo 10 – 20 Uhr geöffnet, Di geschlossen
Begleitend zur Ausstellung erscheint im Steidl Verlag der Katalog:
Harald Schmitt – Sekunden, die Geschichte wurden.
Fotografien vom Ende des Staatssozialismus
Mit Texten von Peter Sandmeyer
Steidl Verlag, Oktober 2009
256 Seiten mit 120 Fotografien
Euro 18,00
ISBN 978-3-86521
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